Die Netzhaut ist die orangefarbene Tapete, die sich rundum an den Augapfel schmiegt. Sie heißt so weil ein Netz aus Millionen lichtempfindlichen Sehzellen darin liegt. Einfach susgedrückt funktioniert das so: Was wir ansehen wird von unendlich vielen Lichtstrahlen durch Hornhaut, Vorderkammer, Augenlinse und Glaskörper hindurch auf der Netzhaut im Idealfall scharf abgebildet. 

Die Retina ist zwischen 200 bis 400 Mikrometer dick, erfasst bis zu 95% der Informationen aus unserer Umwelt, 60% der Gehirnleistung sind für das Sehen. Die nervliche Innervation der beiden Augen ist einhundert Mal größer als die der Hände.

Der Ort der höchsten Sehschärfe, die Foveola ist 0,2Papillendurchmesser klein, dass damit nur einzelne Buchstaben kleiner Größe erkannt werden. Ein flüssiges Lesen mit der nur Foveola ist nicht möglich. Bezogen auf die Zapfendichte erreicht man in der Foveola 100% der möglichen Sehleistung, schon am Rand der Foveola fällt diese auf 80%. Auch der parazentrale Bereich ist noch frei von Stäbchen!

Die Fovea ist frei von Blutgefäßen und ca. 1Papillendurchmesser(5Grad).

Die Makula beschreibt ein anatomisch elipsoides grösseres Areal, sie ist 3 bis 4 Papillendurchmesser horizontal.

 

Da alle Gewebe bis zur Retina transparent sind lässt sie sich gut Bildgebend darstellen, auch der bekannte Netzhautreflex auf Fotos demonstriert die gute transparenz.

 

 

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